Text sells: Warum Website-Texte wichtig sind

„Bloß nicht zu viel Text. Website-Texte liest doch sowieso keiner!“ Diesem Wunsch meiner Kunden beim Start des Briefings komme ich nicht nach. Der Grund: Texte auf der Website sind wichtiger denn je. Aber eben nur Texte, die auch wirklich relevant sind für die Nutzer. Was das bedeutet? Erfahren Sie hier:

Texte, die Antworten geben: Google ist eine Suchmaschine

Und das bedeutet: Nutzer geben Fragen in die Suchmaske ein und erwarten darauf Antworten. Für Sie als Websitebetreiber bedeutet das: Geben Sie Antworten. Stillen Sie den Wissensdurst Ihrer Nutzer und fokussieren Sie sich bei der Texterstellung auf die Inhalte, nach denen Ihre Besucher wirklich suchen. Indem Sie genau darüber schreiben, was Ihre User wissen wollen, hinterlassen Sie vom ersten Klick an einen guten Eindruck.

Sind die Website-Texte dann auch noch auf allen Endgeräten gut zu lesen und kommunizieren Sie sogar noch einen Mehrwert für Ihre Zielgruppe, dann bleiben Sie auch in guter Erinnerung.

Merke: Texte mit relevanten Inhalten haben das Potenzial aus Usern Kunden zu machen.

Texter-Tipps:

  • Filtern Sie gezielt die Fragen heraus, die Ihre Nutzer an Ihr Unternehmen oder Ihre Dienstleitung stellen (Recherche Tools z.B.: answerthepubilc.com, eigene Umfragen, Kundenstimmen)
  • Beantworten Sie die Fragen verständlich und auf die Sprache Ihrer Zielgruppe zugeschnitten
  • Stellen Sie dabei den Nutzen Ihrer Leistung in den Vordergrund. Jeder User will wissen, wie und wovon er profitiert
  • Fokussieren Sie sich darauf deutlich zu erklären, wie Sie Ihren Kunden helfen besser und erfolgreicher zu werden
  • Erklären Sie nicht nur was Sie machen (Sie sind nicht die Wikipedia), sondern warum Sie die beste Wahl für Herstellung dieses Produktes oder für diese Dienstleistung sind: Also, was Sie ausmacht, wofür Sie brennen, welchen Mehrwert Sie liefern)

Texte, die begleiten: Nehmen Sie Ihre User an die Hand

Immer mehr Nutzer suchen auf mobilen Endgeräten. Home-Office & Co. haben diesen Trend verstärkt. Achten Sie deshalb darauf, keine Textwüsten zu erstellen. Das mag der Leser nicht. Und Google auch nicht.

Merke: Eine klare Textstruktur erleichtert das Lesen und führt den Leser gezielt zu den Informationen, die für ihn wichtig, also relevant sind.

Texter-Tipps:

  • Strukturieren Sie Ihre Texte durch Headlines und Subheadlines
  • Sorgen Sie mit Bullet-Points, Bildern und Videos für Abwechslung im Content-Flow
  • Unterbrechen Sie lange Texte mit Zitaten, Info-Kästen oder „Merke-Buttons“
  • Denken Sie an den Call-to-Action: Sagen Sie Ihrem User, was er zu tun hat, nachdem er Ihren Text gelesen hat

Texte, die von Google gefunden werden: Das kleine 1 x 1 der suchmaschinengerechten Texterstellung

Schreiben Sie kurze Sätze. Platzieren Sie das Keyword an den Satzanfang und den Anfang der h1. Schreiben Sie einfach und verständlich. So machen Sie Wissen zugänglich, geben Ihr Know-how weiter und beantworten – richtig! – die Fragen Ihrer Website-Nutzer. Lassen Sie unnötiges BlaBla und Füllwörter so gut es geht weg, nennen Sie das „Kind beim Namen“, erklären Sie Fachbegriffe, geben Sie Beispiele. Schreiben Sie so, dass Ihre Leser Sie verstehen.

Merke: Achten Sie von Anfang an auf einen selbsterklärenden Website-Aufbau. So sorgen Sie dafür, dass User sich schnell zurecht und genau die Information finden, die sie suchen.

Texter-Tipps:

  • Strukturieren Sie Ihren Text in Headline (h1) und Zwischenheadlines (h2, h3 etc.)
  • Optimieren Sie jede Landingpage nur auf 1 Keyword
  • Platzieren Sie das Keyword in der h1, noch regelmäßig aber nicht zu häufig im Text
  • Reichern Sie den Text mit Keyword-Synonymen an
  • Erweitern Sie den Textbereich um einen FAQ-Bereich zum Thema
  • Beantworten Sie die Fragen sachlich, ohne dabei zu werben, mit min. 60 Wörtern

Mehr zum Thema Texte für Web finden Sie hier

 

Storytelling: Wie Unternehmen in der Krise helfen

Von der Kunst der Kommunikation in Krisenzeiten

Storytelling trifft Storydoing: Nike „just does it“. Und auch der Beiersdorf-Konzern, die Becks-Brauerei, Mc Donalds, der Textilproduzent Trigema und die kleine stillgelegte Schnapsbrennerei im Oberbayerischen Oberding: Sie alle schreiben gerade Geschichte. Um in der Corona-Krise zu helfen, haben all diese Unternehmen ihre Produktion umgestellt oder Mitarbeiter umdisponiert. Ihr Ziel: unbürokratisch und schnell zu helfen. Sie tun Dinge, über die die Menschen heute in den öffentlichen und sozialen Medien sprechen. Sie handeln vorbildlich, inspirieren und stehen als starker Pfeiler in der derzeit recht stürmischen See. Hier kann man andocken. Von ihren Geschichten kann man lernen. Und dabei auch gleich die eigene Unternehmenskultur in sichere Gewässer lenken: Denn noch nie war die Zeit für Storytelling so reif wie heute!

Inhalt

  • Zurück auf Start: Was ist Storytelling im Marketing?
  • Geschichten von Helden: Storys für Helden
  • Vorsicht Falle: Die Story muss zur Unternehmenskultur passen
  • Das gute Markengefühl: Wie können Unternehmen Storytelling für die Unternehmenskommunikation nutzen?
  • Die Perspektive wechseln: Der erste Schritt zum erfolgreichen Storytelling

Das Engagement großer Marken aber auch kleiner Unternehmen in der derzeitigen Corona-Krise berührt die Menschen. Das sind Geschichten, die das Leben schreibt, und die jeder von uns gerne hört. Das Beste: Diese Geschichten müssen nicht groß erzählt werden: sie passieren. Doch wie genau sie wirken, welche Kraftanstrengung dahintersteckt, wie die Ideen entstanden sind: All das sind Geschichten, die früher oder später in Bild, Schrift oder Ton für die Zukunft bewahrt werden. Damit werden sie nicht nur zum Wegweiser für das Heute. Sondern zum erfahrenen Ratgeber für die Krisen von morgen. Deshalb: Erzählen Sie, wie durch die Krise gekommen sind, wie sie sie gemeistert haben und an ihr gewachsen sind. Inspirieren und helfen Sie!

Zurück auf Start: Was ist Storytelling im Marketing?

Die Methode des Storytellings macht Wissen mithilfe von Geschichten zugänglich. Das Ziel: Durch einfach und verständlich erzählte Stories, sollen so viele Menschen wie möglich verstehen, wie komplexe Sachverhalte zusammenhängen. Also: „Weil das war konnte dies passieren.“ Ist die Story schlüssig, leuchtet sie also bis hin zum Happy End ein, wird sie als glaubwürdig wahrgenommen und kann einen Impuls/Anstoß geben: „Das kann/mach ich auch!“ Voraussetzung hierfür ist: Die Story ist unmittelbar verständlich.

Power-Merkmal 1: Die Story ist kurz und einfach

Erzählen Sie Ihre Geschichte einfach und verständlich. Verzichten Sie auf Substantive und Fachbegriffe. Verlieren Sie sich nicht in Nebenschauplätzen. Einfache Geschichten können sich die Menschen gut merken und weitererzählen. Im Marketing endet die Story mit einem Happy End: einer Lösung, einem guten Gefühl, an das man sich gerne erinnert.

Best Practice:

Das Schweizer Unternehmen Freitag erzählt auf seiner Website freitag.ch nicht nur die Story der Gründung, sondern auch die Stories der Unternehmens-Kooperationen. Und darüber, wie durch dieses unternehmerische Miteinander der Werte und Ideen neue Produkte entstanden sind. Jede Geschichte ist einfach aufgebaut, gut nachvollziehbar und leicht weiterzuerzählen: Jede Story hat einen Textumfang von etwa 1 DIN A4-Seite und ist angereichert mit lebendigen Bildern, die den Text unterstreichen. Die Geschichten sind nachvollziehbar, einfach zu lesen und weiterzuerzählen.

Geschichten von Helden: Storys für Helden

Wesentliches Merkmal guter Geschichten ist, dass sich die Leser oder Zuschauer mit dem/den Protagonisten identifizieren können. Im Idealfall erkennen die User sich in dem „Star“ der Story wieder: „Der ist wie ich. Was er kann, kann ich auch.“ Das gilt natürlich auch für Unternehmen: Auch diese können mit gutem Beispiel voran gehen, wie die vielfältigen Aktionen in der Corona-Krise derzeit demonstrieren.

Power-Merkmal 2: Der User wird zum Helden

Durch ihre Lösungen helfen die Protagonisten den Usern/Lesern bei der Lösung eines Problems. Sie dienen als Vorbilder oder als Mentoren und bringen die User /Leser weiter. Vor dem Storytelling kommt also das Storydoing.

Best Practice:

Sehr gelungen ist die Kampagne Elternstolz: Das Bayerische Wirtschaftsministerium, IHKs und Handwerkskammern werben in einer gemeinsamen Kampagne für die berufliche Ausbildung – mit echten Testimonials. Seit Dezember 2015 wurden hierfür Eltern und ihre Kinder, die sich in einer Ausbildung befinden, aufgerufen, für die Kampagne „Karriere mit Lehre“ zu werben. Das Ergebnis auf der Website elternstolz.de: Emotionale Stories, die unmittelbar, verständlich, leicht zu merken, wiederzugeben und absolut authentisch sind – in Form von Texten, Bildern und Videos.

Neben den Geschichten, wie es zur jeweiligen Ausbildung kam, transportieren die Stories immer auch ein wenig die persönlichen Umstände der Testimonials. Wie zum Beispiel die Vergleichbarkeit von einem Zwillingsmädchen mit ihrer Schwester. Bewusst wollte die eine sich durch eine Ausbildung von ihrer Zwillingsschwester, die das Abitur anstrebte, abgrenzen. Mit Erfolg: Durch ihren eigenen Lebens- und Arbeitsweg wurde sie endlich als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen – und nicht als eine von „den Zwillingen“. Das ist hoch emotional, verständlich, authentisch und nachvollziehbar – insbesondere für Jugendliche, die auf der Suche nach ihrem Weg und ihrer Identität sind.

Vorsicht Falle: Die Story muss zur Unternehmenskultur passen

In der aktuellen Corona-Krise setzen viele Unternehmen ihre Ideen pragmatisch und sympathisch um. Trotzdem müssen sie sich auch den kritischen Stimmen der Öffentlichkeit stellen. So wurde dem Geschäftsführer des Textilproduzenten Trigema vorgeworfen, er wolle sich an der Notsituation bereichern. Auf Handelsblatt online äußert sich Trigema-Chef Grupp dazu am 30. März 2020 in einer Videobotschaft.

Ob dieser Vorwurf begründet ist? Um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen, macht es Sinn, sich einmal anzusehen, wie Trigema als Unternehmen so „tickt“ und wie es von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Auf der Firmenwebsite trigema.de ist unter “Über uns/Unsere Philosophie“ zu lesen: „Nicht Macht, Marktanteile und Größe dürfen für unser Handeln bestimmend sein, sondern Solidität, Verantwortung für die Mitmenschen, Gerechtigkeit und Beständigkeit.“ Ein Beweis für die Verantwortung für die Mitmenschen lebt das Unternehmen derzeit durch die Produktion von Mundschutz sowie die Anleitung zum Selbernähen von Schutzkleidung im Trigema-Online-Magazin. Die „gute Tat“ kommt sowohl auf der eigenen Website wie auf Twitter gut an.

Best Practice

Diese Corporate Social Responsibility Kommunikation ist glaubhaft – nach innen und nach außen – da sie nicht aus dem Grund des Marketings, sondern aus dem Willen zur Verbesserung einer kritischen Situation, als Beitrag zu einer dringend benötigten Hilfe entstanden ist.

Power-Merkmal 3: Glaubwürdigkeit/ Authentizität

Besonders erfolgreich sind die Geschichten, die ein Unternehmens durch Handlung oder Kommunikation „erzählt“, wenn sie zur Unternehmenskultur und den Unternehmenswerten passen. Dann werden sie als glaubwürdig und erinnerungswürdig eingestuft. Und zwar unterbewusst: Das Gehirn speichert die Verbindung „Marke“ und „gutes Gefühl“ ab. Dieses Gefühl wird automatisch in Entscheidungssituationen abgerufen.

Die Wirkungsweise von Geschichten auf unser Gehirn wird durch die Erkenntnisse der Hirn- und Gedächtnisforschung belegt. Diese erkennen zunehmend, dass unser Gehirn auf Geschichten hin angelegt ist und dass Erinnerungen über Erzählungen organisiert werden (vgl. Grossmann, Der Fluss des Erzählens; Kotre; Der Strom der Erinnerung). Wir packen täglich unser Erleben in Geschichten und erzählen sie anderen, ja es scheint, als ob wir unserem Leben eine Geschichte geben (vgl. McAdams, The Stories We Live By) Quelle: http://www.frank-thissen.de/web/index.php/de/storydesign/warum-geschichten

Wie können Unternehmen Storytelling für die Unternehmenskommunikation nutzen?

Zunächst muss hierfür jedes Unternehmen die eigenen Werte und Leitbilder identifizieren bzw. festlegen und leben. Sehr häufig finden sich diese Werte in der Gründungsgeschichte wieder: Warum ein Unternehmen gegründet wurde, welche Krisen gemeistert und welche Wege im Laufe der Historie beschritten wurden: All diese Fakten und Meilensteine geben Hinweise darauf, wie ein Unternehmen „tickt“ und wie es sich für die Kunden und User „anfühlt“.

Ihre Brand Story – Ihr Leitbild

Ihre Brand Story hat ganz viel mit den Motiven für die Gründung Ihres Unternehmens zu tun. Und deshalb damit, was die Gründer für Menschen waren/ sind:

  • wie sie ticken,
  • was ihnen wichtig ist,
  • wofür sie brennen,
  • was sie antreibt.

Dabei geht es nicht zwingend ums Detail, sondern um das Grundrauschen: Ihre Werte, die Gedanken hinter der Geschichte, das gute Gefühl.

Folgendes „Rezept“ bildet deshalb die Grundlage für erfolgreiches Storytelling im Marketing:

  • Leitgeschichte festlegen
  • daraus Werte ableiten und definieren
  • Zielgruppen definieren
  • Geschichten ableiten, die Ihre Werte transportieren und der Zielgruppe gut schmecken
  • auf den passenden Kanälen servieren
  • vorher mit der zielgruppengerechten Emotion würzen

Die Perspektive wechseln: Der erste Schritt zum erfolgreichen Storytelling

Fassen wir das Bisherige zusammen, so ist Storytelling keine kurzfristige Maßnahme, sondern eine Haltung. Warum? Storytelling ist

  • ein Teil Ihrer integrierten Kommunikation mit Ihren Kunden
  • eine Basis um Vertrauen zu schaffen, Kunden zu begeistern und zu binden
  • eine langfristige Marketing-Maßnahme
  • eine sehr effektive Methode, um Informationen zu vermitteln

Eine weitere Voraussetzung für die verständliche und schnelle Vermittlung von Information ist der Perspektivwechsel. Erzählen Sie Ihre Geschichten aus dem Blickwinkel Ihrer Zielgruppen. Tauchen Sie in die Problemwelt Ihrer Kunden und Interessenten ein. Identifizieren Sie die Probleme, die Ihre Zielgruppe wirklich hat. Helfen sie Ihrer Zielgruppe durch einfach erzählte Geschichten, exakt diese Probleme zu lösen/ zu bewältigen.

Power-Merkmal 4: Perspektivwechsel

Ein Perspektivenwechsel ermöglicht es Ihnen, Ihre Leser zu überraschen – indem Sie nicht den gewohnten Blickwinkel wählen, sondern eine völlig neue Sichtweise zeigen.

Best Practice:

Ein gutes Beispiel liefert der Hersteller von Standardanwendungssoftware Lexware. Um zu „beweisen“ wie gut sich die Buchhaltungssoftware in den Alltag von Kleinunternehmen integriert, erzählen die vielseitigen Unternehmer auf tellyourstory.lexware.de aber auch in ausgewählten Printmagazinen einfach selber ihre Geschichten. Eben durch diese Vielfalt des Kleinunternehmertums werden Lösungen für unzählige Solo-Selbständige & Co. aufgezeigt. Die Idee dahinter: Unternehmen, die genau so arbeiten, erkennen, wie praktisch und einfach die Lexware-Lösungen sind – und werden zu Kunden.

Fazit: Fangen Sie an, Geschichte zu schreiben und Stories zu erzählen

Die derzeitige Krise trifft alle. Ob Konzern, mittelständisches Unternehmen, Handwerksbetrieb oder Solo-Selbständiger: Jeder geht gerade seinen eigenen Weg durch sein sehr persönliches Tal der Tränen. Fangen Sie an Ihre Schritte heraus aufzuschreiben, in Bild oder Ton zu dokumentieren und zu erzählen: Tun Sie etwas und reden Sie darüber. Nicht unbedingt so wie adidas, eher so wie der Kontrahent Nike: Als Kontrapunkt zum in die Kritik geratenen Mietzahlungsverweigerer hat das „Just do it“-Label einfach angepackt und produziert nun Schutzbekleidung für den medizinischen Dienst. Ihrem Slogan haben sie dadurch eine weitere Geschichte hinzugefügt, an die sich die Menschen noch lange erinnern werden. © Sabine Saldaña Bravo

 

Ja, ich will den vollständigen Text mit Bild- und Textquellen! Fordern Sie Ihr kostenfreies PDF unter info@kreativbravo.de an.

Ja, ich will Geschichte schreiben und benötige die Unterstützung einer Texterin! Fragen Sie Ihr Angebot unter Telefon 08122/227 55 79 oder per E-Mail an info@kreativbravo.de an.

Ja, ich will mehr über Storytelling wissen und die Methodik erlernen! Melden Sie sich unter https://www.embis.de/seminare/storytelling.html zu meinem 2-Tages-Seminar an

 

 

So schreiben Sie gute Texte für Ihre Website: Tipps zu Text-Inhalt, -Aufbau, Sprache und Suchmaschinenoptimierung

Textinhalt: Texte fürs Web werden immer wichtiger

Genauer: relevante Texte. Also Texte, die Antworten auf konkrete Fragen geben. Die weiterhelfen und Lösungen aufzeigen. Denn danach suchen die Nutzer im Netz. Deshalb konzentriere ich mich bei meiner Textarbeit gemeinsam mit Ihnen zunächst auf die Inhalte, die Ihre potenziellen Kunden wirklich weiterbringen. Kein Blabla, wie toll Ihr Unternehmen ist. Sondern: Verständlich formulierte Informationen darüber, wie und wann Sie Ihre Kunden bei einem konkreten Problem unterstützen können. Beim Webtexten geht es vordergründig darum zu bündeln, was Nutzer wirklich wissen wollen. Und klarzustellen, warum Sie für diese Challenge genau der richtige Partner sind. Klar soweit? Dann gehen wir weiter zu Schritt 2: der Textaufbau.

Textaufbau: Auf die Plätze, fertig, STOPP: Auf die Plattform kommt es an

Website, Blog, Twitter oder Facebook: Jede Plattform hat ihre eigene Bühne. Deren Größe gibt den Takt vor, die Tonalität des Publikums den Sound. Applaus gibt’s nur, wenn der Beat direkt in Kopf und Herz geht. Dafür muss der Text Zack-Bumm verstanden werden: Klare Formulierungen, kurze Sätze und ein gut verdaulicher Textaufbau gehen dabei Hand in Hand. Das bedeutet konkret:

  • 1 Headline, die anmacht
  • Zwischenheadlines, die den Text strukturieren und Lust auf mehr machen
  • Teaser und Absätze, die relevante Infos auf den Punkt bringen

Sind Textlängen und Aufbau geklärt, spreche ich mich noch mit dem Web- und/oder Bild-Designer ab. Also: Welches Bild ist in der Headergrafik? Wird der Text durch Videos unterstützt? Unterbrechen Infografiken den Textfluss? Für den Leser/ User muss am Ende das ganze Textbild stimmig sein. So, jetzt kann ich loslegen mit Schritt 3: dem Schreiben.

Sprache: So einfach wie möglich: Schreiben, wie der Mensch spricht

In England ist es schon „on“ das BERT-Update von Google. Die wichtigste Änderung für Ihre Texte im Web: Es geht der Suchmaschine immer mehr darum, tiefgreifendes Wissen herauszufiltern und zu transportieren anstatt wie bislang bloße Information zu finden und zu filtern. Texte, die wirklich helfen Probleme zu lösen oder Fragen zu beantworten werden deshalb immer wichtiger. Stichwort: Relevanz. Und: Diese Texte müssen so formuliert sein, dass der Nutzer sie leicht aufnehmen und verstehen kann. Also:

  • wenig Substantive
  • soweit es geht auf Fremdwörter verzichten
  • kurze Sätze
  • bekannte Wörter
  • natürliche Sprache
  • nutzerfreundliche Textstruktur für alle Endgeräte (kurze Absätze, Zwischenüberschriften)
  • passende Bildsprache

Meine persönlichen Texter-Tipps:

  • Stellen Sie sich beim Schreiben vor, Sie wären ein potenzieller Kunde: Was wollen Sie wissen?
  • Lesen Sie Ihre Texte laut vor: Wie klingen sie als Gespräch und als Antwort auf Voice Search?
  • Helfen Sie mit Ihren Texten : Deshalb wähle ich eine warme Tonalität, die den Leser verständnisvoll an die Hand nimmt.

Mit diesem kleinen Leitfaden können Sie loslegen:

  • Sammeln Sie relevante Information
  • Überlegen Sie sich eine überschaubare Struktur Ihrer Website
  • Texten Sie los!

Und wenn Sie nicht weiterkommen, bin ich gerne auch weiterhin für Sie da!

Ihre Sabine Saldaña Bravo

Kontakt:

Tel.: 08122/ 27 55 79

Mobil: 0177/ 357 67 29

E-Mail: info@kreativbravo.de

 

 

Buchtipp: „Erfolgreich als Online-Marketing-Manager

Auf diese Soft Skills kommt es an – heute und in Zukunft“

Deine Zukunft als Online Marketing Manager

Ist das Online Marketing im Umbruch? Yepp! Als Texterin und Trainerin für Storytelling spüre ich ihn täglich: den Wandel in der Art wie wir online kommunizieren. Was früher ein „Kauf mich“ war, ist heute ein „Erinnere dich gut an mich“. Und genau hier setzt die eigentliche Arbeit an: Wie schafft man es als Unternehmen und Marke, dass sich Menschen und Partner gut an einen erinnern?

Empathie und Kreativität

… sind die ersten Antworten darauf. Unternehmen müssen lernen nicht mehr nur daran zu denken, was sie so Tolles produzieren und leisten. Sondern an das, was der Kunde braucht, was er will und wie er darüber informiert werden will. Kreativität und Empathie sind hierfür fundamentale erste Skills. Doch: Wer in Zukunft als Marketing Manager noch erfolgreich sein will, für den darf es ein bisschen mehr sein.

Ab Seite 82 schreibe ich …

deshalb über mein Lieblingsthema: Kreativität. Lasst Sie sich überraschen!

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Öfter mal was Neues: Was Texter heute beachten sollten

Alles schon da gewesen. Alles schon gelesen. Alles irgendwie: langweilig. Die meisten Produkte und Dienstleistungen sind vergleichbar. Jedes noch sehr gehypte nächste große Ding, ist schon mal da gewesen oder bekommt schon bald einen Nachfolger. Im Prinzip nichts Schlimmes. Nur: Für Texter wird es da eng. Wie sollen sie Neues schreiben, wenn es nichts wirklich Neues gibt? Die Lösung: Öfter mal die Perspektive wechseln. Und Mehrwerte kommunizieren.

Aus einem anderen Blickwinkel heraus beschreiben

„Wir sind die Geilsten!“  In dieser Art lief der einseitige Werbemonolog über viele Dekaden mehr oder weniger gut. Derartige Behauptungen konnten jedoch höchstens durch glaubhafte Auszeichnungen oder Bestnoten von unabhängigen Organisationen wie Stiftung Warentest & Co. be- bzw. widerlegt werden. Aber wirklich bewiesen? Wurde bislang kaum. Eine gute Möglichkeit das zu tun sind heute echte Kundenstimmen und echte Anwenderstories. Letztere eignen sich besonders gut für komplexe und erklärungsbedürftige Produkte. Denn der Nutzen kann anhand von einfach erzählten Geschichten sehr einfach transportiert werden. Wichtig: Achten Sie als Texter solcher Stories darauf, dass Sie authentische Protagonisten sprechen lassen, mit denen sich die Leser schnell identifizieren können. Am Ende sollte der Leser das Gefühl haben: „Super, der hatte das gleiche Problem wie ich und konnte es mithilfe dieses Produktes, dieser Idee oder Dienstleistung lösen!“.

Texter-Tipp: Schreiben Sie aus der Perspektive der Nutzer!

Best Practice: Sehr gelungen ist die Kampagne Elternstolz: das Bayerische Wirtschaftsministerium, IHKs und Handwerkskammern werben in ihrer aktuellen Kampagne gemeinsam für berufliche Ausbildung mit echten Testimonials. Seit Dezember 2015 wurden hierfür Eltern und ihre Kinder, die sich in einer Ausbildung befinden, aufgerufen, für die Kampagne „Karriere mit Lehre“ zu werben. Das Ergebnis: Emotionale Stories, die unmittelbar, verständlich, leicht zu merken, wiederzugeben und absolut authentisch sind – in Form von Texten, Bildern und Videos.

Neben den Geschichten, wie es zur jeweiligen Ausbildung kam, transportieren die Stories immer auch ein wenig die persönlichen Umstände der Testimonials. Wie zum Beispiel die Vergleichbarkeit von einem Zwillingsmädchen mit ihrer Schwester. Bewusst wollte die eine sich durch eine Ausbildung von ihrer Zwillingsschwester, die das Abitur anstrebte, abgrenzen. Mit Erfolg: Durch ihren eigenen Lebens- und Arbeitsweg wurde sie endlich als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen – und nicht als eine von „den Zwillingen“. Das ist hoch emotional, verständlich, authentisch und nachvollziehbar – insbesondere für Jugendliche, die auf der Suche nach ihrem Weg und ihrer Identität sind.

Mit einem neuen Gefühl einfach mehr erzählen

Menschen kaufen nicht Produkte, sie kaufen Überzeugungen. Also die Ideen, Visionen und Werte hinter den Produkten. Erzählen Sie also, warum Sie sich für genau diese Zulieferer entschieden haben, wie die Zusammenarbeit im Alltag funktioniert und wie Sie als Partner immer besser werden. Beschreiben Sie das Making-of Ihres neuen Produktes. Kommunizieren Sie mehr als nur Daten und Fakten. Lassen Sie Ihre Leser ein Teil Ihrer Prozesse werden. Lassen Sie Ihre Kunden Ihren einzigartigen Spirit fühlen. Yeah!

Texter-Tipp: Schreiben Sie einfach, ohne Fremd- und Fachwörter, in kurzen Sätzen, als würden Sie einem Kind etwas erzählen. Vor allem: Erzählen Sie! Nutzen Sie die Methode des Storytellings.

Storytelling als roter Faden für Texte, die wirklich etwas zu sagen haben

Denn: Gutes Storytelling vermittelt durch Produkt- oder Unternehmensgeschichten Schlüsselinformationen über das Produkt oder das Unternehmen, die unser Gehirn aufgrund seiner Erfahrungen leicht erkennen und verarbeiten kann – bis hin zu einer Entscheidung über das Unternehmen oder das Produkt. Arbeiten Sie Ihre Mission und Kernbotschaft heraus. Sie ist der rote Faden, der sich durch all Ihre Stories und Kommunikation zieht. Sie ist Ihre Leitstory. Ihr Leitbild. Die Orientierung für Sie, Ihre Teams und Kunden.

 

 

Warum Brand-Storytelling heute so wichtig ist

So, so: Geschichtenerzählen ist wichtig. Schon klar. Genau! Aber nicht das „Lustige-Schwank-aus-meinem-Leben-Geschichtenerzählen“, sondern professionelles Storytelling – mit der Brand Story als Fundament, auf dem all Ihre weiteren Stories für Ihre Kommunikations-Kanäle im Web und für Print, aufbauen …

Brand Story: Ihr Leitbild

Also: back to the roots. Zurück zu den Wurzeln Ihres Unternehmens. Dem Grund der Gründung, den Visionen. Denn Ihre Brand Story hat ganz viel mit den Motiven für die Gründung Ihres Unternehmens zu tun. Und damit, was der oder die Gründer für Menschen sind: wie sie ticken, was ihnen wichtig ist, wofür sie brennen, was sie antreibt. Wie die beiden Sportler, die seit 20 Jahren eine Immobilien- und Baufirma erfolgreich leiten und immer weiterentwickeln. Im Team. Beide Gründer kommen aus demselben Ort und waren schon seit ihrer Jugend in lokalen Sportvereinen aktiv. Allerdings in ganz verschiedenen. Im Laufe der Jahre ihrer Geschäftspartnerschaft wurde dennoch immer deutlicher: Egal mit wem sie zusammenarbeiten, welches Projekt sie planen, sie setzen dabei immer auf regionale Unternehmen und faire Partnerschaften. Ihr Leitbild ganz klar: Ein Mix aus Fair Play, Team- und Heimatliebe. Dieser Sportsgeist zieht sich kontinuierlich durch das familiäre Team, ihr soziales Engagement – insbesondere in der Nachwuchsförderung in den ortsansässigen Sportvereinen –, die Partnerschaften für ihre Bauprojekte und ihre Kommunikation nach innen und außen.

Storytelling: Geschichten, die Ihr Leitbild widerspiegeln

Konnte Ihnen diese Geschichte verdeutlichen, warum es wichtig ist, sich seiner Brand Story bewusst zu sein? Warum sie Ihre Kommunikation vereinfachen kann? Und Sie sogar bei der Auswahl Ihrer Teams und Partner unterstützen kann? Prima! Denn haben sie Menschen, Partner und Projekt gefunden, die zu Ihnen und den Werten, die sie leiten und begleiten, passen, dann haben Sie sehr gute Chancen Ihre Zielgruppen zu erreichen – weil diese sie dadurch begreifen können. Und wahrnehmen, als ein Unternehmen, das zu ihnen passt: den Menschen da draußen, die sich mit den Geschichten Ihrer Mitarbeiter, Entwickler, Partner und Projekte identifizieren können. Die genau für das stehen, für das auch Sie sich als Unternehmen stark machen. Wie Sie genau das vermitteln können: durch professionelles Storytelling.  Ich bin davon überzeugt: Nichts vermittelt komplexe Inhalte besser, als eine einfache, emotionale Geschichte, die jeder versteht.